Musik

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„Was soll man lesen, um die Seele eines russischen Menschen zu begreifen?“ Dies wurde Schaljapin, ein Altersgenosse und Freund von Sergej Rachmaninoff gefragt. Ohne nachzudenken antwortete der geniale Sänger: „Man soll Rachmaninoffs Musik hören“. Rachmaninoff war Russe, doch war seine Musik eine Offenbarung für die ganze Welt. Sein Russischsein stellte keine Grenze dar. Er war tief gläubig und seine Musik war ein universelles Gebet für den Menschen.

Nichts liegt näher, als für die musikalische Dramatisierung des „Briefsteller“ des russischen Meister-Schriftstellers zentrale Werke von Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943) auszuwählen. Der ukrainische Pianist Alexey Botvinov als einer der weltweit anerkanntesten Rachmaninoff-Interpreten hat mit der „Elegie“, mit Themen aus den weltbekannten 2. und 3. Klavierkonzerten und mit den Liedern eine glückliche Hand bewiesen.

Der russische Komponist und Pianist Alexander Skrjabin (1872 – 1915) war in Moskau Mitschüler von Sergej Rachmaninoff und zählt mit seiner Klangzentrumstechnik zu den Vorformern der Zwölftonmusik.